Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Wahlvorstandsschulung für die Betriebsratswahl Normales Wahlverfahren

Im Frühjahr 2018 sind viele Betriebsratsgremien neu zu wählen. Dieses Seminar soll Betriebsräten und Mitgliedern in Wahlvorständen für die anstehenden...

Büro Oberbayern
am 29.11.2017

Wahlvorstandsschulung für die Betriebsratswahl Normales Wahlverfahren

Im Frühjahr 2018 sind viele Betriebsratsgremien neu zu wählen. Dieses Seminar soll Betriebsräten und Mitgliedern in Wahlvorständen für die anstehenden...

Büro Oberbayern
am 04.12.2017

Das Kirchengerichtsverfahren

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Wenn sich Mitarbeitervertretung und Dienststellenleitung in...

Büro Landesstelle
am 04.12.2017

Eskalierte Konflikte und Mobbing - was tun im Betrieb

Grundlagen für den Umgang mit diesem Problem Mobbing am Arbeitsplatz macht den Menschen wehrlos. Betroffene sind tief verunsichert und laufen Gefahr, psychisch und...

Büro Oberbayern
vom 04.12.201706.12.2017

Betriebliches Eingliederungsmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Im Seminar werden grundlegende Informationen zu den Vorschriften des SGB IX und...

Büro Landesstelle
vom 04.12.201706.12.2017

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
Das PDF herunterladen
Die Seminarsuche nutzen
Oder in Papierform bestellen

DGB Bildungswerk Bayern

Breites gesellschaftliches Bündnis lehnt CETA und TTIP ab

Am Samstag, den 17. September, findet in München die große „Stop TTIP/CETA“-Demonstration statt, die ein regionales Bündnis organisiert, das von Initiativen, Organisationen und Parteien unterstützt wird.

 

Am 17. September finden sieben Demonstrationen zeitgleich in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart statt. Das bundesweite Bündnis "CETA und TTIP stoppen! - Für einen gerechten Welthandel!" reicht von dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und der Bürgerbewegung Campact über den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), den Deutschen Kulturrat, den Paritätischen Wohlfahrtsverband bis zur entwicklungspolitischen Organisation Brot für die Welt und allen großen Natur- und Umweltverbänden von BUND und NABU bis Greenpeace und WWF.

Für den DGB Bayern erklärte die stellvertretende Vorsitzende Dr. Verena Di Pasquale: „Wir Gewerkschaften sprechen uns keineswegs gegen Freihandelsabkommen an und für sich aus. Allerdings wollen wir einen fairen Handel und keinen Welthandel, der Konzerninteressen über die Verbraucherinteressen stellt. In diesem Abkommen fehlen effektiv umsetzbare Regeln, um die Rechte von Beschäftigten zu schützen und zu verbessern. Denn auch dann, wenn Unternehmen gegen Arbeitnehmerrechte verstoßen, bleibt das für sie ohne Konsequenzen. Sanktionsmöglichkeiten gibt es keine. Damit sind Verstöße vorprogrammiert und die vereinbarten Regeln bleiben wirkungslose Papiertiger. Wir aber wollen gute transatlantische Handelsbeziehungen. Den Abbau von Standards und Rechten lehnen wir ab! Fairer Handel heißt für uns, die Rechte der Beschäftigten zu stärken, gute Arbeit und ein gutes Leben zu fördern.“

15. Oktober: Die Europäische Union - Identität und Krise

Wir freuen uns, Gerhard Stapelfeldt wieder in München begüßen zu dürfen. Der Sozialwissenschaftler hat begründete Kritik an der Europäischen Union im Gepäck.

Die europäische Integration war von Beginn an die Antwort auf gesellschaftliche, politische und ökonomische Krisen: eine unpolitische, rechtlich geregelte Wirtschaftstechnokratie sollte durch die Schaffung eines Gemeinsamen Marktes und einer gemeinsamen Währung die vorausgesetzten Krisen überwinden.

Weil aber die Krisenursachen unaufgeklärt blieben, wurden sie durch technokratische Formen der Integration reproduziert. So hat die europäische Integration stets eine Desintegration im Innern und nach außen produziert. Die ursprüngliche Krise, auf die die europäische Integration die Antwort liefern sollte, war der Zweite Weltkrieg; die nationalsozialistischen Verbrechen wurden verdrängt. Auch die Krise des Kolonialismus in Afrika musste um 1952/58 durch die Integration beantwortet werden.

Die 2007/08 einsetzende Weltfinanz-, Weltwirtschafts- und Weltwährungskrise hat die Reproduktion der Krisen unübersehbar gemacht: Im Inneren der EU sind Arbeitslosigkeit und Armut gestiegen, ist die ungleiche Entwicklung von Mitgliedsstaaten in der Schuldenkrise offenkundig; im Außenverhältnis der EU ist das Verhältnis zu Kriegen, autoritären Regimen und Flüchtlingen, die vor allem aus den einstmals kolonisierten Ländern nach Europa drängen, völlig ungelöst; allgemein sind die Menschenrechte des alten Liberalismus in der neuen Ordnung der Freiheit erledigt, eine neue Moral universaler Humanität ist nicht vorhanden.

Die EU hat, durch die neoliberale und monetaristische Integration, keine Klarheit über die Krise: keine utopische Idee, keine vernunftgegründete Erinnerung, kein Bewusstsein der gesellschaftlichen Verhältnisse. Die neue Freiheit bietet keine Basis einer emanzipatorischen Kritik. Die gesellschaftlich bedeutendste Kritik des Neoliberalismus in der EU ist die rechtspopulistische, die – dem Gegensatz von „Freund und Feind“ (C. Schmitt) folgend – steigenden Konformismus fordert: Rechtspopulismus als Verbindung von Neoliberalismus und Xenophobie.

Die Krisen und die entsprechenden Politiken werden im Seminar weniger in ihren empirischen Details diskutiert, sondern als Ausdruck der neoliberalen EU-Identität.

Referent: Gerhard Stapelfeldt, lehrte bis 2009 als Professor am Institut für Soziologie der Universität Hamburg. Er arbeitet seitdem als freier Autor in Hamburg.

Anmeldeschluss: Freitag, 7. Oktober 2016
Seminarbeginn: Samstag, 15. Oktober 2016, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 15. Oktober 2016, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

Isarinselfest: Lassen Sie sich von uns führen!

Auch in diesem Jahr findet am ersten Septemberwochenende wieder das Isarinselfest statt. Der DGB München und die DGB Jugend München beteiligen sich mit Infoständen und Aktionen. Das DGB Bildungswerk München bietet eine interessante und kostenlose Führung an.

Zwischen der Maximiliansbrücke und der Ludwigsbrücke liegen die Isarinseln. An diesem wohl schönsten Isarabschnitt wurde Geschichte geschrieben. Einst florierte der Floßverkehr und brachte die Waren nach München und damit der Stadt die wirtschaftliche Blüte. Die Isarinseln wurden zum Lager- und Umschlagplatz all dieser Waren. Auf der "Praterinsel" eröffnete Anton Gruber im Jahr 1810 einen Vergnügungsplatz nach Wiener Vorbild. Das Muffatwerk und das Müller'sche Volksbad erzählen ihre eigenen Geschichten. Das DGB Bildungswerk München bietet im Rahmen des Isarinselfestes eine kostenlose Führung rund um die Isarinseln an.

Das Isarinselfest holt die Münchner Bevölkerung alljährlich zu einem Fest an ihre Isar. Anknüpfend an die historische Flaniermeile der Münchnerinnen und Münchner um die Jahrhundertwende soll diese Tradition einmal im Jahr für drei Tage wieder ausgelebt werden, so die Veranstalter des Isarinselfestes. Das Gelände zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke verwandelt sich in den Veranstaltungstagen in ein spannendes Areal auf dem nicht nur Musik, sondern auch Kunst, Sport und Kreativität nicht zu kurz kommen.

Der Infostand des DGB München ist in diesem Jahr an der Brettlbühne (Steinsdorfstraße/Lukaskirche) zu finden. Schwerpunktthema des DGB-Standes ist die Rentenpolittik. Daher wird der DGB München ein Rentenspiel zum Mitmachen anbieten. Außerdem wird es auf der Brettlbühne am Samstag um 17:45 Uhr und am Sonntag um 15:15 Uhr das DGB-Quiz „Wer wird Rentner“ geben. Aber auch die Kleinen kommen nicht zu kurz. Kinder können sich auch dieses Jahr wieder am Stand des DGB München schminken lassen.

24. September: Digitalisierung der Arbeit und Gewerkschaften

Was ist mit Digitalisierung in der Industrie und im Dienstleistungsbereich gemeint? Was sind die erwartenden Folgen? Eine theoretische Annäherung mit Torsten Weber (TIBAY) und Dr. Ursula Stöger (ver.di Bayern)

„Digitalisierung der Arbeit“, „Industrie 4.0“, „4. Industrielle Revolution“ – diese Schlagworte, bzw. Oberbegriffe befinden sich seit geraumer Zeit im Umlauf, wenn die Zukunft der Ökonomie und der Arbeit diskutiert werden. Ausgangsthese ist, man habe es mit einem grundlegenden Umbruch in der Entwicklung der Produktivkräfte zu tun und nun gelte es, die darin liegenden Chancen für die deutsche Wirtschaft zu nutzen, und seitens der Gewerkschaften gehe es um die humane Gestaltung der künftigen Arbeitsorganisation.

Je nach Blickwinkel werden die Chancen und Risiken vorgetragen, ebenso wie Heilsversprechen hinsichtlich der Steigerungen des Wertschöpfungspotentials sowie Warnungen vor negativen Folgen für die Zahl der Arbeitsplätze und die Qualität der Arbeit. Auch der Staat macht sich die Digitalisierung zum Anliegen und erhofft sich von ihr wirtschaftliche Fortschritte für die Nation. Nach der Brexit-Entscheidung wurde auch die EU aufgefordert, die Digitalisierung in europäischer Dimension zum europäischen Zukunftsthema zu machen. Im Kern geht es um Fortschritte in der Produktivkraft der Arbeit und die damit verbundenen Konsequenzen für Reichtumsproduktion, abhängige Arbeit und die Konkurrenzfähigkeit der nationalen Ökonomien in der internationalen Konkurrenz.

All das wird uns vielfach als Gemeinschaftswerk der „Sozialpartner“ präsentiert, ohne theoretisch und argumentativ der Tatsache Rechnung zu tragen, dass es letztlich um Renditesteigerung geht, deren Voraussetzung die Veränderung des Verhältnisses von Preis und Wirkung der Arbeit ist, also um die Reduzierung der Lohnstückkosten und das Absenken der Herstellungskosten insgesamt.

Referent: Torsten Weber, Leiter der Technologie- und Innovationsberatung in Bayern (Tibay) im DGB Bildungswerk Bayern
Referentin:
Dr. Ursula Stöger, Arbeitssoziologin, Universität Augsburg, Bildungssekretärin ver.di Bayern

Anmeldeschluss: Freitag, 16. September 2016
Seminarbeginn: Samstag, 24. September 2016, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 24. September 2016, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

5. Juli: Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt in Wort und Bild

Zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung über das Münchner Viertel Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt lädt das DGB Bildungswerk München im Rahmen von Arbeit und Leben herzlich ins Gewerkschaftshaus.

Es gibt vieles aus vergangener Zeit in der Ludwigs- sowie der Isarvorstadt zu entdecken. Auf vier Wandtafeln hat die GeschichtsWerkstatt die wichtigsten Orte der alten Münchner Stadtteile mit Bildern und Begleittexten gewürdigt. Interessierte können dutzende Bilder hochklappen und damit im wahrsten Sinn des Wortes Hintergründe aufdecken.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 5. Juli 2016, 18 Uhr
Ausstellung vom: Freitag, 1. Juli - 29. Juli 2016
Eintritt frei
Ort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München

Eine Veranstaltung des DGB Bildungswerks München in Kooperation mit Arbeit und Leben München, dem DGB München sowie mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Durch die Ausstellungseröffnung führt Heinrich Ortner.

Artikelaktionen

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf. Hier können Sie sich über das Projekt informieren: MENTO!

DGB Bayern

05.11.2017. Gedenkfeier in Dachau: „Erinnerung muss leben“

04.11.2017. Rechtsradikale Kundgebungen und Drohungen vor dem Münchner Gewerkschaftshaus

02.11.2017. Ausbildungsbilanz 2017: Polarisierung des Ausbildungsmarktes nimmt zu

IG Metall Bayern

16.11.2017. Arbeitgeber müssen sich Ruck geben

16.11.2017. Erste Tarifverhandlung in Bayern: Arbeitgeber verweigern sich den Forderungen der IG Metall

14.11.2017. M+E-Tarifrunde: Der Countdown läuft

ver.di Bayern

20.11.2017. Postbank: ver.di-Mitglieder stimmen Verhandlungsergebnis zu

16.11.2017. Offener Brief der Tarifkommission Air Berlin Kabine

14.11.2017. Tarifabschluss Suez Süd wendet Streiks ab

Qualitätsmanagement

Für den DGB Bayern ist das DGB Bildungswerk Bayern Akteur im Rahmen des Aktionsplans des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit:
"Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern"

Darüber hinaus hat sich das DGB Bildungswerk Bayern erneut einer Prüfung auf der Basis des EFQM-Modells unterzogen und den Qualitätslevel „Recognized for Excellence“ erzielt.